Kreditratgeber

Immobilienfinanzierung

Es ist eine Tatsache, dass die staatliche Rente in Deutschland nicht mehr sicher ist. Daher ist es für jeden wichtig, privat für das Lebensalter vorzusorgen. Eine traditionell sehr beliebte Form der Altersvorsorge in Deutschland ist die eigene Immobilie, sei es ein Haus oder eine Eigentumswohnung. Durch den Besitz einer eigenen Immobilie ist gewährleistet, dass im Alter keine Kosten für Miete anfallen. Der Staat unterstützt vor allem Familien mit Kindern beim Erwerb oder Bau eines Hauses.

Bei der Immobilienfinanzierung gibt es unterschiedliche Wege. Dabei kann keine der möglichen Finanzierungen als die Beste für jedermann charakterisiert werden. Eine Immobilienfinanzierung von der Stange gibt es nicht. Bei dieser Art des Darlehns muss immer die ganz persönliche Lebenssituation des Kreditnehmers berücksichtigt werden. Aber ganz egal, welche Immobilienfinanzierung letztendlich gewählt wird, die Kreditnehmer sollten sich immer grundlegend informieren. Dies kann auf dem traditionellen Weg über die Hausbank geschehen. In der heutigen Zeit bietet das Internet, wie auf www.sparkasse.de ebenfalls die Möglichkeit, sich umfassend zum Thema Immobilienfinanzierung zu informieren.

Die klassische Immobilienfinanzierung ist das Hypothekendarlehen. Diese Finanzierung wird in der Regel für einen Zeitraum von 30 Jahren abgeschlossen. Die Zinsen können unterschiedlich lang festgeschrieben werden. Die Zeitspanne reicht von 5 bis hin zu 20 Jahren. Zurzeit befinden sich die Hypothekenzinsen auf einem historischen Tiefstand, sodass eine möglichst lange Zinsfestschreibung zu empfehlen ist. Aufgrund der sehr niedrigen Bauzinsen gilt die alte Faustformel, dass zu einer soliden Immobilienfinanzierung mindestens 20 Prozent Eigenkapital vorhanden sein sollten, zurzeit nur bedingt. Für Menschen mit einem hohen Einkommen kann sich unter Umständen auch eine Vollfinanzierung rechnen.

Die Immobilienfinanzierung durch einen Bausparvertrag gehört ebenfalls zu den möglichen Darlehensformen. Hier spart der Bauherr über eine vorher festgelegte Laufzeit einen Betrag auf seinem Bausparkonto an. Zum Zeitpunkt der Fälligkeit kann das Bauspardarlehn dann zu einem sehr günstigen Zins aufgenommen werden. Die Finanzierung über einen Bausparvertrag lohnt sich allerdings nur in Zeiten mit hohen Hypothekenzinsen.